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Die Kunst hat mich schon immer begeistert. Die Aussagekraft und die neuentstandenen Eigenwelten der Bilder fesselten mich stets auf eine besondere Art und Weise. Schon als Kind kannte ich die wichtigsten Vertreter des russischen Realismus und schätze das Können dieser großen Meister. Meine Interessen haben sich inzwischen weit von Repin und Schischkin entfernt, nicht zuletzt, weil mir die westliche Welt und natürlich das Kunststudium ganz neue Zugänge zur Kunst eröffnet haben. Die kleine Schwäche für sozialistische Kunst bleibt wohl auch weiterhin ein Bestandteil meines Kunstempfindens, an meine eigene Kunst habe ich allerdings auch den Anspruch, sie sowohl konkret und aussagekräftig als auch undurchschaubar und sensibel zu machen.